SPD DAHME-SPREEWALD
Zu Hause im LDS.

Auch Dahme-Spreewald profitiert! Dank 36 Mio. Euro für Bahninfrastruktur im Land

Insgesamt 36 Mio. Euro investiert Brandenburg im Jahr 2018 in die Bahninfrastruktur im Land, wie Verkehrsministerin Kathrin Schneider am Montag bekannt gab. Die Gesamtsumme verteilt sich auf insgesamt 80 Projekte in allen Landesteilen und setzt sich zusammen aus 26 Mio. Euro aus dem aktuellen Haushalt sowie geplanten 10 Mio. Euro aus dem Nachtragshaushalt. Unter den landesweit 80 Projekten sind auch sechs Vorhaben aus dem Landkreis Dahme-Spreewald. Dabei es handelt es sich um den barrierefreien Umbau des S-Bahnhofs Eichwalde, um Umbau-maßnahmen am S-Bahnhof Zeuthen, eine neue Park & Ride-Anlage in Zeuthen, einen neuen Aufzug am Bahnhof Brand (Tropical Island) sowie um zwei wichtige Projekte für Königs Wuster-hausen. Während der Beginn einiger Maßnahmen schon länger auf der Agenda stand, betreffen die neu in die Liste aufgenommenen Projekte vor allem Königs Wusterhausen.

„Ich freue mich sehr, dass hier nun endlich was passiert in der größten Stadt im Landkreis!“ so die Landtagsabgeordnete Tina Fischer. „Unser Versprechen, uns darum zu kümmern, dass hier an diesem wichtigen Pendlerbahnhof was los geht, konnten wir also halten. Das ist toll!“ so Fi-scher weiter. Für Königs Wusterhausen wurden einerseits Mittel zur Planung der Schaffung der Zweigleisigkeit im Bahnhof zugesagt. Andererseits wird auch der vielfach gewünschte Neubau eines Fahrradparkhauses am Bahnhof als neues Vorhaben in die Landes-Liste aufgenommen.
Für die S-Bahn-Gemeinden Eichwalde und Zeuthen wird 2018 ebenfalls ein gutes Jahr in punkto Bahninfrastruktur. „Die bald beginnenden Umbauten sind eine sehr gute Nachricht für die vie-len Menschen, die die stark frequentierten S-Bahnhöfe in Eichwalde und Zeuthen tagtäglich nutzen. Vor allem auch für Mütter mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrer, Senioren mit Rollatoren oder für Bahnfahrer, die ihr Rad dabei haben. Denn der Bahnhof Eichwalde ist bisher noch gar nicht barrierefrei erschlossen – es gibt keine Fahrstühle oder Rampen. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass es jetzt los geht in 2018.“ freut sich Tina Fischer über die Bauvorhaben im Nor-den des Kreises. „Natürlich sind die Gemeinden bei solchen Projekten auch immer mit Eigenmit-teln beteiligt. Daher wäre es umso besser, wenn wir über eine großzügige Senkung der Kreisum-lage größere finanzielle Spielräume für die lokalen Haushalte schaffen.“ ergänzt Tina Fischer und knüpft damit an ihre Forderung aus der vergangenen Woche an, in der sie für mehr Unter-stützung für den Norden und die Berliner Umland-Gemeinden geworben hat.