Pressemitteilung: Falsches Spiel in der AfD-Fraktion

Datum:

Gemeinsame Pressemitteilung der Fraktionen SPD und CDU/FDP/Bauern im Kreistag Dahme-Spreewald:

Falsches Spiel in der AfD‑Fraktion

1. September 2021

Mit Erschrecken nehmen wir zur Kenntnis, was in der Presse über das Mitglied des Kreistages Dahme‑Spreewald, Herrn Rainer Schamberger, zu lesen war. Herr Schamberger ist im Kreistag Vorsitzender des Gesundheits‑ und Sozialausschuss sowie Co-Vorsitzender der AfD‑Fraktion. Nach Berichten der Märkischen Allgemeinen Zeitung und der Berliner Zeitung hat Herr Schamberger über längere Zeit hinweg unter falschem Namen in der Gedenkstätte Berlin‑Hohenschönhausen Führungen geleitet und von der die Gedenkstätte leitenden Stiftung dafür Honorare bezogen.

Auf diese Vorwürfe reagierten AfD‑Fraktionskolleginnen im Kreistag ausweichend, Herr Schamberger selbst stand für Nachfragen nicht zur Verfügung. AfD‑Bundestagskandidat und Kreisvorsitzender der AfD Dahme‑Spreewald Steffen Kotré lässt sich in der MAZ mit den Worten; „Das wird hochgekocht. Das ist ein bisschen unschön.“ Zitieren. Herr Schamberger hat sein Vergehen gegenüber der Stiftung Gedenkstätte‑Hohenschönhausen mittlerweile eingeräumt.

Ein solches doppeltes Spiel und der intransparente Umgang der AfD mit diesen Vorgängen belastet stark das Vertrauen, das zwischen Bürgerinnen und Bürgern und deren Mandatsträgern bestehen muss. Der Betrug des Herrn Schamberger ist insofern besonders zynisch, als dass die AfD noch vor kurzem einen Antrag auf Überprüfung der Abgeordneten auf eine Stasi‑Vergangenheit stellte und im Antragstext von „Ungewissheit der Identität“ und einem „Klima dauerhaften Misstrauens“ die Rede war. Der Umgang von AfD‑Politikern mit diesem Fall ist exemplarisch für die mutwillige Ignoranz, mit der zweifelhaften, in anderen Fällen aber auch klar rechtsextremistischen Verbindungen einiger AfD‑Mitglieder begegnet wird.

Wir erwarten von der AfD‑Fraktion im Kreistag Ehrlichkeit und Konsequenz im Umgang mit den geschilderten Geschehnissen.

 

Olaf Schulze                                Thomas Irmer

CDU/FDP/Bauern                     SPD

Kreistagsfraktion zu Besuch bei airkom in Wildau

Datum:

Wildau, 23. August 2021

Am Montag war die Fraktion zu Gast bei der airkom Druckluft GmbH in Wildau. Das Traditionsunternehmen ist seit über zwanzig Jahren mit viel technischem Know-How und unternehmerischen Geist in unserer Region zu Gange. Mit etwas mehr als 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die airkom GmbH eines der typischen mittelständischen Industrieunternehmen, die die deutsche Wirtschaft so stark machen. „Wir sind so eine Art Bauchladen mit Charme , könnte man sagen“, so Jens Warnken, Geschäftführer des Unternehmens und Vorsitzender des IHK Regionalauschusses Cottubs. Trotz aller Erfolge gibt es Themen, die Unternehmer und Politiker gleichermaßen beschäftigen. Im Gespräch mit Warnken, an dem auch der Landrat Stephan Loge teilnahm, ging es um den enormen Mangel von Fachkräften und Nachwuchs in den Ausbildungsberufen, die hohen Preise für Wohnraum in der Region und den Wunsch nach mehr Zusammenarbeit zwischen den Kommunen.

Vielen Dank an airkom und Jens Warnken für die Gastfreundschaft und den spannenden Austausch!

Kreistag beschließt mehr Hilfe für Opfer häuslicher Gewalt

Datum:

Pressemitteilung

24. Juni 2021

„Eine junge Frau, die seit acht Jahren in einer Partnerschaft lebt. Sie haben vier gemeinsame Kinder im Alter zwischen einem und acht Jahren. Aufgrund einer massiven Gewaltsituation mit erheblicher Körperverletzung sowie einem versuchten Tötungsdelikt wurde die junge Frau uns durch die Landeskriminalpolizei Berlin vermittelt. Ihr Ältester rief immer wieder die Polizei, bis sie endlich die Kraft hatte, in ein Frauenhaus zu gehen.“ – Mit diesem Erfahrungsbericht beginnt Elke Voigt, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises ihre Ausführungen. „Umsetzung der Istanbul-Konvention im Landkreis Dahme-Spreewald fokussieren. Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt stärken.“ Heißt der mit überwältigender Mehrheit beschlossene Antrag, den die SPD‑Fraktion in den Kreistag eingebracht hat.

Martina Mieritz, die für die SPD‑Fraktion den Antrag vorstellt, hat von einer ähnlichen Erfahrung zu berichten: Eines Tages stand eine Freundin aus der Schulzeit ganz unvermittelt vor der Tür und wusste nicht mehr weiter. Auch sie hatte Gewalt von ihrem Partner erfahren. Deswegen, so Martina Mieritz, sei es auch so wichtig, dass die bereits existierenden Anlaufstellen für Opfer häuslicher Gewalt bekannter werden und die Möglichkeiten, Hilfe zu suchen, ausgeweitet werden. Ziel des Antrags ist es, die Ist-Situation im Landkreis genau zu erfassen und daraufhin zukünftige Maßnahmen zu benennen. So soll schnell das bereits umfangreiche Angebot ausgebaut und nötige Mittel gesichert werden.

Die Istanbul‑Konvention wurde 2018 von Deutschland ratifiziert und verpflichtet zur Gewaltprävention durch Sensibilisierung der Öffentlichkeit, Unterstützung durch Hilfsdienste, Maßnahmen zur Gewaltprävention und Opferschutz. Dies hat sich der Kreistag zum Anlass genommen, sicherzustellen, dass alle Maßnahmen umgesetzt werden können und um umfassenden Schutz denjenigen zu bieten, die ihn so dringend benötigen. Besondere Dringlichkeit hat der Schutz vor häuslicher Gewalt noch einmal durch die andauernde Corona‑Pandemie erhalten.

„Wir als SPD‑Fraktion freuen uns, dass dieser Antrag mit großer Zustimmung aus fast allen Fraktionen beschlossen werden konnte. Damit konnten wir ein politisches Zeichen setzten, aber eben nicht nur ein Zeichen, sondern auch konkretes Handeln auf Kreisebene anstoßen“, so Martina Mieritz. „Wir danken Elke Voigt, die als Gleichstellungsbeauftragte schon so viel geleistet hat und unterstützen sie weiter, wo wir können.“

Die Radverkehrskonzeption 2030

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Es hat ein bisschen gedauert, aber nun wurde nach bester Zusammenarbeit von Kreistag, Kreisverwaltung, Kommunen und Bürgerinnen und Bürgern endlich die Radverkehrskonzeption LDS 2030+ im Kreistag beschlossen. Angestoßen wurde dieser zukunftsweisende Entwurf für die Fahrradinfrastruktur durch einen Antrag unserer Fraktion aus dem Dezember 2019. Darin hatten wir gefordert, dass der Landkreis den Radverkehr als alltägliches Verkehrsmittel gezielt fördert und weiter ausbaut. Und mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden!

Nun soll es zügig an die Umsetzung gehen, bereits direkt nach dem Beschluss des Kreistages können Kommunen Mittel für Radverkehrsförderung beantragen, die der Kreisstrukturfonds bereitstellt. Weil an so umfassenden Vorhaben viele verschiedene Zuständigkeiten über alle Ebenen von den Kommunen bis zum Bund verteilt sind, sieht die Konzeption ständige Zusammenarbeit mit und Unterstützung der Kommunen vor, ebenso eine Gesamtevaluation nach fünf Jahren.

Was wir uns für die Zukunft wünschen, wäre eine umfassendere Finanzierung der Maßnahmen, vorgesehen sind aktuell 1,5 Mio. Euro, was nur 5,80 Euro pro Einwohner des Landkreises entspricht. So strebt der neue „Nationale Radverkehrsplan“ des Bundes immerhin 30 Euro pro Einwohner und Jahr an.

Grundsätzlich ist in Dahme‑Spreewald längst erkannt worden, welche unschätzbaren Vorteile ein gutes und sicheres Radwegenetz bietet, und wie gut die Voraussetzungen im Landkreis sind. Die Entlastung der Straßen, Umwelt- und Klimaschutz, Gesundheit und Fitness, beim Fahrradfahren werden eine Menge Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Die Radverkehrskonzeption LDS 2030+ ist ein guter Schritt in die richtige Richtung!

Stellungnahme der Fraktionen SPD, CDU/FDP/Bauern und Die Linke zu zwei Anträgen der AfD-Fraktion

Datum:

     

Stellungnahme der Fraktionen SPD, CDU/FDP/Bauern und Die Linke im Kreistag Dahme Spreewald

Bezüglich: 2021/Anfr./025; 2021/Anfr./026

 

Sehr geehrter Herr Landrat,

sehr geehrte Kollegen Kreistagsabgeordnete,

sehr geehrte Gäste,

seit über einem Jahr werden wir persönlich, aber auch im Rahmen unserer politischen Ehrenamtsarbeit als Kreistagsabgeordnete mit einem Thema konfrontiert, welches unser Leben stark verändert.

In jeder Sitzung des Kreistages berichten Sie, Herr Landrat, über die aktuelle Corona-Lage in unserem Landkreis. In der letzten Sitzung des Kreisausschusses am 14.04.2021 konnten wir uns durch die persönliche Berichterstattung seitens der Führungskräfte des Klinikums Dahme Spreewald sowie des Rettungsdienstes ein Bild über die medizinische Lage, die Zusammenarbeit der betroffenen Behörden und Einrichtungen sowie den bestehenden Herausforderungen machen.

Die Situation betrifft nicht nur uns Bewohner*innen des Landkreises Dahme Spreewald, sondern ausnahmslos die gesamte Menschheit auf der Erde. Überall erkranken Menschen an COVID-19 oder sterben deswegen oder wegen den Folgeerkrankungen. Der Virus kennt keine Grenzen und unterscheidet auch nicht danach, welchen Migrationshintergrund die Erkrankten haben. Wir sind in der Pandemie allesamt gleich betroffen.

Als Mitglieder der Fraktionen SPD, CDU/FDP/Bauern und Die Linke achten wir die Menschenrechte, stehen für soziale und christliche Werte, unterstützen die Menschenrechtskonventionen der Vereinten Nationen. Die Implizite Fremdenfeindlichkeit der Anfragen zeigt uns, dass es hier nicht etwa um Sorge für benachteiligte Mitgliederunserer Gesellschaft geht, sondern wieder einmal um nationalistischen Populismus. Wir möchten vielmehr, dass jede behandlungsbedürftige Person ärztlich versorgt wird, unabhängig ihrer Herkunft, ihres sozialen Status, oder auch ihrer Einstellung zu diesem Thema. Es ist dabei völlig unwichtig und es gibt auch gar keinen Sachgrund für eine etwaige entsprechende Statistik. Wir halten die entsprechenden Anfragen für unangebracht und wollen darauf hinweisen, dass sie im Konflikt mit dem Artikel 3 unseres Grundgesetzes stehen, nach dem niemand aufgrund seiner Heimat oder Herkunft diskriminiert werden darf.

Auch als Kreistagsabgeordnete müssen wir uns dieser pandemischen Situation mit aller Kraft stellen, dafür mit Sorge tragen, dass jede/r eine medizinische Versorgung hier im Landkreis erhält. Lassen Sie uns den wichtigen Themen widmen, nicht jedoch einen Keil zwischen den Menschen treiben.

„Niemand wird mit dem Hass auf andere Menschen wegen ihrer Hautfarbe, ethnischen Herkunft oder Religion geboren. Hass wird gelernt. Und wenn man Hass lernen kann, kann man auch lernen zu lieben. Denn Liebe ist ein viel natürlicheres Empfinden im Herzen eines Menschen als ihr Gegenteil.“ (Nelson Mandela)

In diesem Sinne lassen Sie uns die Pandemie gemeinsam mit dem positiven Gefühl der LIEBE für unsere Mitmenschen, aber auch der Hoffnung und Zuversicht insgesamt entgegentreten und schließlich Mitgefühl für jedermann und jederfrau aufbringen, die an diesem so unberechenbaren Virus ernsthaft erkrankt sind bzw. leider noch erkranken werden.

Bianca Luban, Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion

Olaf Schulze, Fraktionsvorsitzender der CDU/FDP/Bauern-Fraktion

Monika von der Lippe, Fraktionsvorsitzende der Fraktion Die Linke

Engagement zahlt sich aus!

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Martina Mieritz dankt der Dahmelandschule

Pressemitteilung

Königs Wusterhausen. Hochachtung für so viel Engagement in der DahmelandSchule in Königs Wusterhausen: lobt Martina Mieritz (SPD) Vorsitzende des Bildungsausschusses des Landkreises. Zum zweiten Mal hat diese kreisangehörige Schule mit sonderpädagogischem Schwerpunkt: Lernen einen 3. Preis im Wettbewerb: „LAND-WIRT-SCHAF(F)T-RAUM erhalten. Insgesamt haben sich Brandenburg weit über 2000 SchülerInnen daran beteiligt. Mieritz gratulierte telefonisch und freut sich auf einen Besuch in der Schule, wenn der Preis mit den Schülern gefeiert wird.  

Frau Fröhlich, Lehrerin an der Dahmeland-Schule sagte Frau Mieritz am Telefon, dass sie gleich zu Beginn des Wettbewerbes mit der 8. und 9. Klasse diese 20 Fragen rund um die Landwirtschaft bearbeitet hat, weil dies später im Distanzunterricht nicht mehr möglich gewesen wäre.  Einige Kinder in den Klassen haben Eltern, die in diesem Bereich arbeiten und deren Kinder sich besonders gut auskennen. Andere SchülerInnen zeigen großes Interesse an Tieren oder dem Thema Landwirtschaft offen gegenüber. Eine kreative ergänzende Möglichkeit, SchülerInnen auch in nicht landwirtschaftlich geprägten Regionen des Landkreises an diese grünen Berufe heranzuführen, betont die Ausschussvorsitzende.  

Die Berufsorientierung ist ein wichtiger Baustein der Bildung und Erziehung durch die Schulen unseres Landkreises. Auch die Dahmeland-Schule, so wie viele andere Schulen nimmt sie an der Aktion „Komm auf Tour der Bundesarbeitsagentur teil. Diese innovativen Berufsorientierungstage, die durch den Landkreis mitfinanziert und organisiert werden, helfen den SchülerInnen, neue Berufe kennenzulernen und ihre persönlichen Stärken herauszufinden. Bei meinem Besuch bei „Komm auf Tour“ im Frühsommer habe ich erlebt, wie SchülerInnen sich neu und anders entdeckt haben.“, erinnert sich Martina Mieritz. Einen Herzlichen Glückwunsch an die Kinder und großes DANKESCHÖN an Frau Fröhlich! 

Martina Mieritz

Vorsitzende Ausschuss für Bildung, Sport und Kultur

Neue SPD-Kreistagsfraktionsspitze sieht Handlungsbedarf!

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Lübben. Die SPD Kreistagsfraktion ist wieder komplett. Thomas Irmer aus Bestensee wurde von der Fraktion zum neuen weiteren Vorsitzenden in der Doppelspitze mit Bianca Luban gewählt. Irmer freut sich auf die neue Herausforderung und möchte die gute Arbeit des bisherigen Vorsitzenden Georg Hanke fortsetzen. Dieser wurde im Februar zum Vorsitzenden des Kreistages Dahme-Spreewald gewählt. „Durch die einschneidende Corona-Krise stehen für uns die neuen Lebensbedingungen unserer Bürgerinnen und Bürger noch stärker im Vordergrund. Daran wollen wir uns messen lassen“, so Thomas Irmer in seinen Ausführungen.

Zum neuen zweiten Stellvertreter wurde Sascha Philipp aus Pretschen gewählt und wird nun gemeinsam mit Martina Mieritz tatkräftig die Arbeit der Doppelspitze unterstützen. Zurzeit wird intensiv an der Stellungnahme der Fraktion zum Entwurf des Kreisentwicklungskonzeptes der Verwaltung gearbeitet. Sascha Philipp, der daran intensiv mitwirkt, will jetzt die Chance nutzen, das Zukunftskonzept des Landkreises anzupassen. „In dieser Krise habe sich in einigen Bereichen des öffentlichen Lebens gezeigt, dass für unsere Bürgerinnen und Bürger dringend nachgebessert werden muss. Dazu zählen die Digitalisierung der Schulen und der Kreisverwaltung. Die nachhaltige Entwicklung der Infrastruktur und des öffentlichen Nahverkehrs darf darüber jedoch nicht vergessen werden“, so Philipp.

Wenn es die allgemeine Situation zulässt, will die SPD- Fraktion wieder Termine vor Ort machen. Thomas Irmer ist dies ein besonderes Anliegen und er sagte: „Unsere Bürgerinnen und Bürger wissen genau was ihnen fehlt und wo wir ihnen unter die Arme greifen können.“ „Deshalb werden wir zu ihnen kommen und zuhören“, ergänzte die Vorsitzende Bianca Luban.

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PM-SPD-Fraktion LDS- Neue Fraktionsspitze-Herausforderungen

Wichtiges Zeichen für Sport im LDS!

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Man hört sehr viel Zufriedenheit, fast schon Begeisterung heraus, wenn sich Martina Mieritz über ein eher trockenes Thema wie die Integrierte kommunale Sportentwicklungsplanung für den Landkreis Dahme-Spreewald äußert: „Ich finde, das ist ein sehr, sehr gutes Zeichen, was wir hiermit an die Sportvereine im Landkreis senden“ so die Vorsitzende des Sportausschusses im Kreistag Dahme-Spreewald. „Für die vielen ehrenamtlichen Übungsleiter, Trainer und Sportfunktionäre ist es ein ganz wichtiges und richtiges Signal, dass sich der Landkreis nun intensiv mit den Sportstätten in den Kommunen und auch mit dem für den Sport genutzten öffentlichen Raum beschäftigt. Denn es ist den Menschen und Vereinen immer ein wichtiges Anliegen sich einbringen zu können. Ihre Wünsche, Hinweise und Ideen vorstellen zu können. Und genau danach fragt der Landkreis ja nun. Das ist klasse!“ so Mieritz weiter.

Was steckt dahinter? Der Landkreis Dahme-Spreewald macht sich auf den Weg, seine künftige Entwicklung im Bereich Sport zu untersuchen. Auf der jüngsten Kreistagssitzung Ende Februar in Lübben hatte der Landrat darüber informiert, dass die Kreisverwaltung eine „Integrierte kommunale Sportentwicklungsplanung für den Landkreis Dahme-Spreewald“ vergeben und nun den entsprechenden Prozess gestartet hat. Als Dienstleister wird das Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) für den Kreis die Sportstätten und die Potentiale in Dahme-Spreewald in den Blick nehmen. Ziel des Ganzen ist es herauszufinden, wie sich der Sport im Landkreis verändert, entwickelt und welche Notwendigkeiten sich daraus ergeben. Um das zu ermitteln, werden u.a. die Angebots- und Wichtiges Zeichen für den Sport im LDS! Seite 2 Organisationsstrukturen untersucht, kommunale Daten ausgewertet, Vereine befragt, aber auch Kitas und Schulen sowie die Bürgerinnen und Bürger mit einbezogen.

Dass der Bedarf für eine solche Untersuchung besteht, ist den Beteiligten bewusst. Das sieht auch Christian Könning so, der ebenfalls Kreistagsmitglied im Ausschuss für Bildung, Sport und Kultur ist: „Die Anzahl der aktiven Sportlerinnen und Sportler in den Sportvereinen wird immer größer. Das liegt einerseits am anhaltenden Zuzug und andererseits daran, dass erfreulicherweise immer mehr Menschen Sport treiben.“ Könning, der auch dem Vorstand eines großen Sportvereins im Kreis angehört, weist aber auch noch auf andere Aspekte hin: „Auch außerhalb der klassischen Vereinsstrukturen wird immer mehr Sport getrieben. Zum Beispiel auf Outdoor-Fitness-Anlagen, in Parks oder beim Joggen und Walken im Wald. Das Sportverhalten in der Bevölkerung wandelt sich seit Jahren und es ist immer Bewegung im Prozess.“

Die SPD-Kreistagsfraktion in Dahme-Spreewald begrüßt den angestoßenen Prozess und wird ihn konstruktiv begleiten. Die Sportausschussvorsitzende Martina Mieritz ruft die Vereine und die Menschen im LDS auf sich zu beteiligen: „Wir wollen, dass diese Untersuchung ein Erfolg wird und rühren deshalb gern die Werbetrommel für die Beteiligung an der Untersuchung. Sport und Gesundheit im Kreis gehen uns alle an – deshalb sollten wir auch alle dabei sein!“ so Mieritz abschließend.

Bianca Luban,

Fraktionsvorsitzende

Veränderung in der Kreistagsfraktion

Datum:

Die Kreistagsfraktion der SPD wird sich personell verändern. In der letzten Kreistagssitzung im Jahr 2019 gaben Sylvia Lehmann, Tina Fischer sowie Ludwig Scheetz bekannt, dass sie ihr Mandat zurückgeben werden.

Sylvia Lehmann hat das Mandat für den Bundestag als Nachrücker errungen. Die damit verbundene Mehrarbeit lässt sich nicht mit dem Kreistagsmandat vereinbaren. Ähnlich ist es bei Ludwig Scheetz, der im September in den Landtag Brandenburg gewählt wurde. Tina Fischer erklärte, dass die Dreifachbelastung, Gemeindevertretung, Kreistag sowie Landtagsmandat nicht die nötige Qualität der Arbeit gewährleistet.

Der Fraktionsvorstand dankt allen drei langjährigen Kreistagsmitgliedern für die geleistete Arbeit und wünscht natürlich weiterhin viel Erfolg bei den anstehenden Aufgaben.

Für Tina Fischer wird Christian Könning aus Eichwalde nachrücken. Für Ludwig Scheetz wird Dr. Lutz Franzke aus Königs Wusterhausen nachrücken und für Sylvia Lehmann wird Wolfgang Luchmann die Fraktion vervollständigen.

Thomas Irmer
SPD Fraktion im Kreistag Dahme-Spreewald

Kreis-SPD kämpft für Erzieher:innen-Stipendium in Dahme-Spreewald

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Königs Wusterhausen. Seit diesem Jahr können angehende Erzieher:innen am Oberstufenzentrum in Königs Wusterhausen erstmals kostenfrei ihre Ausbildung beginnen. Durch die duale Ausbildung mit einem Arbeitsvertrag bei einer Gemeinde bekommen sie auch noch eine Ausbildungsvergütung. Das ist nicht nur gut für die Nachwuchskräfte, sondern wichtig für die Kommunen, Eltern und Kinder im Landkreis, denn Erzieher:innen werden dringend gebraucht. Was auf den ersten Blick völlig normal erscheint, ist aber tatsächlich ein Novum in Brandenburg. Möglich wurde dies, weil der Landkreis Dahme-Spreewald zusammen mit dem Land Brandenburg die Kosten der Schulausbildung trägt. Die Initiative dafür ging von der SPD-Fraktion im Kreistag aus. Jetzt möchte man noch einen Schritt weitergehen und den Auszubildenden, die im Landkreis wohnen, aber keinen der begehrten Plätze am OSZ ergattern können, ebenfalls eine kostenfreie Ausbildung ermöglichen. An den nichtstaatlichen Schulen zum Beispiel in Berlin, Fürstenwalde oder Lübbenau muss nach wie vor ein Schulgeld gezahlt werden. Hinzu kommen Kosten für die Fahrwege, Wohnung usw. Damit ist es ziemlich unattraktiv für viele junge Leute, sich für den Erzieherberuf zu entscheiden, mangelt es heute doch nicht an attraktiven Alternativen. Die SPD-Fraktion hat deshalb einen Antrag in den Kreistag eingebracht, dass angehende Erzieher:innen, die im Landkreis Dahme-Spreewald wohnen, ihre Ausbildung aber außerhalb absolvieren müssen, auf Antrag das Schulgeld erstattet bekommen. Die Verwaltung soll eine Richtlinie erarbeiten, nach der das mit möglichst wenig Verwaltungsaufwand und unkompliziert für die jungen Leute umgesetzt werden kann. „Wir wollen damit den jungen Menschen signalisieren, dass wir uns auf sie freuen, sie gebraucht werden und wir sie in ihrer Ausbildung unterstützen wollen“, so die Vorsitzende des Bildungsausschusses des Kreistages Martina Mieritz, SPD. Für Bianca Luban, eine der beiden Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion, ist die Sache klar. „Wir setzen hier konsequent fort, was in diesem Jahr erfolgreich begonnen wurde. Die Kommunen und vor allem unsere Kinder brauchen dringend mehr und gut ausgebildete Erzieher:innnen. Wir haben die Möglichkeit, unnötige Hürden aus dem Weg zu räumen und lassen den Worten Taten folgen.“

Fragen bitte an:
Bianca Luban, Fraktionsvorsitzende – E-Mail: bianca.luban@t-online.de

Download Pressemitteilung: 30112019_Pressemitteilung_Erzieherantrag