Das Team steht!

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SPD Dahme-Spreewald zieht mit 76 Kandidatinnen und Kandidaten in den Kreistagswahlkampf

Die SPD im Landkreis Dahme-Spreewald stellte am Samstag, den 26. Januar 2019 auf ihrer Kreiswahlkonferenz im Dorfgemeinschaftshaus im Königs Wusterhausener Ortsteil Diepensee die personellen Weichen für die anstehenden Kommunalwahlen am 26. Mai. Mit insgesamt 76 Kandidatinnen und Kandidaten in den fünf Wahlkreisen möchte die SPD den Wählerinnen und Wählern ein vielfältiges Personalangebot unterbreiten und setzt neben Erfahrung auch auf neue Gesichter.

Die Unterbezirksvorsitzende Tina Fischer erklärt dazu: „Wir wollen unseren Landkreis weiter voranbringen. Dabei können auf ein starkes Team bauen: Mit den ehemaligen Bürgermeistern Beate Burgschweiger, Bernd Speer, Dieter Freihoff, Bianca Luban und Dr. Lutz Franzke bringen wir viel kommunalpolitisches Know-how und Erfahrung mit. Weiterhin ist es Wertschätzung unserer Arbeit der vergangenen Jahre und ein klares demokratisches Bekenntnis, dass sich auch parteilose Kandidatinnen und Kandidaten bereit erklärt haben die SPD mit ihrer Kandidatur zu unterstützen. Dazu zählen unter anderem Thorsten Kleis und Niko Dorendorf aus Königs Wusterhausen, sowie Heiko Witte aus Zeuthen, Anja Schmidt, Andreas Lehmann und Jochen Brehm aus Bestensee, Siegbert Nimtz aus Heidesee und der ehrenamtliche Bürgermeister der Gemeinde Schwielochsee, Rainer Hilgenfeld.“

Die Kandidatenlisten der SPD Dahme-Spreewald zeigen, dass sie gesellschaftlich gut vernetzt ist, neben Vereinsvorsitzenden und Feuerwehrleuten kandidieren mit Heiko Piekorz in Lübben auch aktive Betriebsräte und Gewerkschafter. Besonders stolz ist Tina Fischer auf die Vielzahl von jungen Kandidatinnen und Kandidaten: „Wir treten mit insgesamt 19 Kandidatinnen und Kandidaten an, die unter 40 Jahre alt sind, das ist ein Viertel. Der jüngste Kandidat, Lambert Wolff aus Königs Wusterhausen, ist gerade 18 Jahre alt.“ Zu den weiteren jungen Kandidaten gehören unter anderem Dominic Lübke (23) aus Schulzendorf, Florian Hillgruber (19) aus Zeuthen oder Tobias Schröter (25) aus Königs Wusterhausen.

Als Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten treten Tina Fischer im Wahlkreis 1 (Eichwalde, Schulzendorf, Wildau, Zeuthen), Ludwig Scheetz im Wahlkreis 2 (Königs Wusterhausen), Thomas Irmer im Wahlkreis 3 (Bestensee, Mittenwalde, Schönefeld), Sascha Philipp im Wahlkreis 4 (Heidesee, Märkische Heide, Schenkenländchen, Unterspreewald) und Sylvia Lehmann im Wahlkreis 5 (Heideblick, Lieberose/Oberspreewald, Lübben, Luckau) an.

Fischer weiter: „Bei diesem bunten Team haben wir alle einen roten Faden: starker Zusammenhalt, Offenheit und klares Zeichen gegen Hetzer und Angstmacher setzen.“

„Das Land ist klar in der Pflicht!“ – SPD-Politiker über die IHK-Studie zum Flughafenumfeld

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Mit großer Verwunderung blickten Politikerinnen und Politiker aus der Flughafenregion am Donnerstagmorgen in die Titel-Berichterstattung der Märkischen Allgemeinen Zeitung. Dort berichtete die MAZ über die Vorstellung der von der IHK Cottbus in Auftrag gegebenen Studie „Verkehrs- und Engpassanalyse Flughafen- und Flughafenumfeldanbindung“. Nicht etwa die vorgestellten Ergebnisse überraschten die beiden Landtagsabgeordneten Tina Fischer und Helmut Barthel so-wie die Bürgermeister von Blankenfelde-Mahlow, Ortwin Baier, und Ludwigsfelde, Andreas Igel sondern vielmehr die von Landesseite daraus gezogenen Schlussfolgerungen.
„Dass wir mit der Eröffnung des BER hier vor Ort schwere Verkehrsprobleme bekommen werden, ist für keinen Politiker aus der Region eine neue Information. Schon seit langem trommeln wir in Richtung Land, dass endlich etwas passieren muss, bevor der BER ans Netz geht“ erklärt Tina Fischer. „Nun aber davon lesen zu müssen, dass das Infrastrukturministerium offenbar zunächst einmal die Kommunen vor Ort in der Pflicht sieht, geht voll am Thema vorbei und ist eine nicht nachvollziehbare Verschiebung der Zuständigkeiten“ ergänzt der Landtagsabgeordnete Helmut Barthel.
Im Zeitungsbericht über die von der IHK in Auftrag gegebene Studie wird das Infrastrukturministerium mit der Aussage zitiert, dass zunächst einmal die Umfeld-Gemeinden des Flughafens ein Konzept vorlegen sollten, aus dem hervorgeht, wie sich Wohnungsbau und Gewerbeansiedlungen in der Region weiter entwickeln. Diese Sicht der Dinge weisen die vier Politiker entschieden zu-rück: „Wir brauchen keine weiteren Konzepte, sondern endlich den Startschuss vom Land für den zügigen Ausbau der Infrastruktur rund um den BER“ so Ortwin Baier, Bürgermeister von Blankenfelde-Mahlow. Andreas Igel, Bürgermeister der Stadt Ludwigsfelde ergänzt: „Es fällt auf, dass alle beschriebenen Engpässe in der Zuständigkeit des Bundes oder des Landes liegen. Die Engpässe, die bereits jetzt bestehen müssen nicht diskutiert, sondern sofort angegangen werden. Dies betrifft sowohl den Verkehr auf der Straße als auch auf der Schiene. Die Kommunen dürfen hierzu Lösungen des Landes und des Bundes erwarten.“
Helmut Barthel und Tina Fischer fügen hinzu: „Das Land spielt eine so wichtige Rollen bei der Infrastrukturentwicklung im Flughafenumfeld, dass es sich hier nicht aus der Verantwortung zie-hen kann. Das ist mitnichten allein eine kommunale Angelegenheit. Die Staufallen und Verkehrsprobleme rund um den Flughafen sind bereits heute bekannt und müssen angegangen werden, statt wieder nur auf Zeit zu spielen. Wir erwarten zeitnah eine Klarstellung seitens der zuständigen Ministerin.“